SteinbacherConsult Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG
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Planung

Sanierungsplanung

Zur Erhaltung der langen Lebensdauer von Ingenieurbauwerken können Sanierungen und Instandsetzungen, aber auch Erweiterungen erforderlich werden.

Umwelteinwirkungen, Tausalzbeanspruchung, Verkehrsunfälle, Vandalismus, aber auch veraltete Bauweisen wie unzureichende Geländer oder Schutzeinrichtungen, die den heutigen Anforderungen nicht mehr genügen, führen zu Mängeln, die beseitigt werden müssen. Neben Materialschäden kann auch der Bedarf einer Erweiterung des Bauwerkes, z. B. für einen Radweg an einer Brücke, oder Verstärkungen zur Erhöhung der Traglast Maßnahmen mit besonderem Wissen der Ingenieure erfordern.

Kommunalentwicklung

Voraussetzung einer Kommunalentwicklung ist die Planung und Umsetzung von Projekten. Dies erfordert eine enge Abstimmung zwischen Betreibern, Nutzern, Bauherrn, Auftraggebern und Planern. Alle wirtschaftlichen, ökologischen und technischen Belange gilt es zu bewerten, gegeneinander abzuwägen und einer nachhaltigen integrativen Betrachtung zu unterziehen.
Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der Rahmenplanung, Entwicklungsplanung über Stadt – und Bauleitplanung bis hin zur Projektentwicklung, Projektstrukturierung und Baulandentwicklung.

Bauwerksprüfungen

Bauwerksprüfungen nach DIN 1076 dienen der Untersuchung und Bewertung von Ingenieurbauwerken wie Brücken, Stützwänden, Lärmschutzwänden usw. hinsichtlich der Verkehrssicherheit, Dauerhaftigkeit und Standsicherheit. Die Prüfungen sind aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht, aber auch aus wirtschaftlichen Aspekten erforderlich, da Schäden frühzeitig erkannt und dadurch noch kostengünstig saniert werden können.

Die DIN 1076 gibt Prüfintervalle vor, die eine stetige Kontrolle der Bauwerke gewährleisten. Für die Durchführung der Prüfungen ist ein umfangreiches Equipment erforderlich, welches die speziell ausgebildeten Ingenieure mit sich führen. Etwaige erforderliche Vermessungen, Materialuntersuchungen oder Tragfähigkeitsberechnungen sowie die Erstellung von Bestandsunterlagen ergänzen die Untersuchungen an den Bauwerken.

Infrastrukturmanagement

Das Straßennetz bildet die Grundlage des weltweiten, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns. Die Straßeninfrastruktur ist ein großer Teil des gesamten Infrastrukturvermögens der Kommunen und Länder. Wird der fortlaufende Betrieb, Unterhalt und Erhalt unserer Straßen auf das Minimum beschränkt, vernachlässigt oder ganz eingestellt, führt diese Sichtweise zum Stillstand und Rückschritt einer vorausschauenden Kommunalentwicklung.
Kommunen und Länder haben die Wichtigkeit, finanzielle Wertigkeit und große Bedeutung der Straßeninfrastruktur für den Kommunalen Haushalt zu erhalten. Die Erfassung der notwendigen Straßendaten für die Vermögensbewertung ist durchzuführen. Hierfür ist der Aufbau, die Erfassung, die Verwaltung und der Einsatz eines Infrastrukturmanagements nötig.

Tragwerksplanung

Brücken, Stützwände, Lärmschutzwände, Regenrückhaltebecken, Klärbecken, aber auch Baubehelfe für Baugruben: Zur Gewährleistung der Standsicherheit ist eine verlässliche und gewissenhafte Tragwerksplanung erforderlich.

Die Tragwerksplanung soll aber nicht nur den Sicherheitsaspekt und die Gebrauchstauglichkeit nachweisen, sondern zugleich auch eine wirtschaftliche Bauausführung gewährleisten. Dies gilt auch für die Nachrechnung bestehender Brücken oder im Falle von Instandsetzungsmaßnahmen.

Im Bahnbetrieb ist es oft erforderlich, die Baustelle unter laufendem Zugverkehr umzusetzen, weshalb hier ein besonders hoher Anspruch auf Sicherheit und Auslegung zu gewährleisten ist.

Flächenmanagement

Das Flächenmanagement beinhaltet die vollständige Analyse der Nutzungsmöglichkeiten von Grundstücken unter ökologischen und ökonomischen Ansätzen. Es ist ein geeignetes Instrument zur Entwicklung von Flächen, zur sinnvollen Wiedernutzbarkeitmachung von Altlasten bzw. Brachen, zur Senkung des Flächenbedarfs durch Neuversiegelungen und zur Wiedereingliederung von Flächen in den Wirtschaftskreislauf im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung von Stadtgebieten und Regionen. Flächenmanagement endet nicht an der Gemarkungs-, Landkreis-, und Ländergrenze sondern erfordert eine interkommunale Denkweise in Zusammenarbeit unter den Beteiligten.